Rückblick Chilbi-Gottesdienst

Chilbi-Gottesdienst in Menznau
 

Am vergangenen Samstag fand in Menznau zum Kirchweihfest (Chilbi) der Gottesdienst
mit der Feldmusik Menznau statt. Auf dem Dorf- und Schulhausplatz war zu dieser Zeit alles ruhig
und leer, da das Fest mit seinen Ständen und Beizlis abgesagt worden ist. In der Kirche herrschte
währenddessen ein reges Treiben.
Die Feldmusik Menznau – mit über 50 Mitgliedern – stellte sich zum Spielen auf. Es wurde geschoben, ausgemessen und sogar Stuhlbeine abgesägt, um eine „coronakonforme“ Aufstellung der Musikanten zu gewährleisten.


Schon bald füllte sich die Kirche mit Tönen und die Besucher setzten ihre Masken auf, traten ein und
freuten sich auf diesen Chilbi-Gottesdienst. Mit dem Stück „Ruf der Helden“ begrüsste die Feldmusik Menznau
zum Beginn in der Kirche die Besucher. Und wie Helden scheuten alle Beteiligten keinen Aufwand, diesen Gottesdienst durchzuführen, der für alle zum grossen Genuss wurde. «Endlich spielen wir wieder vor Publikum», meinte der Dirigent Stefan Schrag und man merkte allen Musikantinnen und Musikanten die Freude an.
Markus Kuhn, der Pfarreileiter erklärt in seiner Predigt von der Kanzel mit einem Augenzwinkern, dass er so den richtigen Abstand habe und es grossartig sei, die Gottesdienstbesucher einmal von oben herab anschauen zu dürfen.


Passend zur Musik wurde Franz Erni, priesterlicher Mitarbeiter der Pfarrei Menznau, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Erwin Pfyffer, Kirchenratspräsident meinte: «Lieber Franz, es ist schön, dass wir
dich mit Pauken und Trompeten verabschieden können und dir auch so unseren grossen Dank für dein wertvolles Mitwirken in unserer Pfarrei ausdrücken dürfen.»

Das anschliessende Ständli zu Ehren der neuen Veteranen der Feldmusik wurde – draussen regnete es –
direkt in die Kirche verlegt und die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes kamen so noch zu
einem weiteren Hörgenuss.
Claudia Reis



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